Zeremoniell und Raum

Residenzenforschung, Band 6
Herausgegeben von der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen
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Aus dem Inhalt:
W. Paravicini: Zeremoniell und Raum; K.-H. Spieß: Rangdenken und Rangstreit im Mittelalter; P-J. Heinig: Verhaltensformen und zeremonielle Aspekte des deutschen Herrscherhofes am Ausgang des Mittelalters; M. Vale: Courtly ritual and ceremony: some pre-Burgundian evidence (England and the low Countries, 13th-14th centuriels); J. Paviot: Les marques de distance dans les »Honneurs de la Cour« d´Aliénoir de Poitiers; T. Behrmann: Hansische Gesandte an Herrscherhöfen: Beobachtungen zum Zeremoniell; S. Kress: »Per honore della ciptà« Zeremoniell im Florentiner Quattrocento am Beispiel des Besuchs Galeazzo Maria Sforzas im April 1459; M.A. Bojcov: Qualitäten des Raumes in zeremoniellen Situationen: Das heilige Römische Reich, 14.-15. Jahrhundert; G. Krescher: Die Perspektive des Potentaten. Differenzierung von »Privattrakt« bzw. Appartement und Zeremonialräumen im spätmittelalterlichen Palastbau; M. Whiteley: Ceremony and Space in the châteaux of Charles V, King of France; C. de Mérindol: Le Céremonial et l´espace. L´exemple de l´hôtel Jaques-Coeur à Bourges; D. Kraak: Die Johanniterinsel Rhodos als Residenz. Heidenkampf in rittlerich-höfischem Ambiente; B. Schimmelpfennig: Der Palast als Stadtersatz. Funktionale und zeremonielle Bedeutung der Papstpaläste in Avignon und im Vatikan; A Sohn: Die »neue« Vatikanresidenz und die »neue« Stadt. Papst, Kurie, Topographie und Urbanismus im Rom der beginnenden Renaissance; M. Boone und T. de Hemptinne: Espace urbaine et ambitions prinières: les présences matérielle de l´autorité princière dans le Grand médiéval (12e siècle-1540); U. Schütte: Stadttor und Hausschwelle. Zur rituellen Bedeutung architektonischer Grenzen in der frühen Neuzeit; P. Moraw: Zusammenfassung.
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Auflage 1. Auflage 1997
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung mit 46 Abbildungen
Seitenzahl 330
Format 16,5 x 23 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-4506-8
VGP-Nr. 404506
Schlagwörter Kulturgeschichte, Repräsentation, Residenz
Werner Paravicini (Hg.)

Werner Paravicini, geboren 1942 in Berlin, ausgebildet in Berlin (FU), Göttingen, Freiburg i. Br., Löwen und Mannheim (dort Promotion 1970 bei Karl Ferdinand Werner, Habilitation 1982), war von 1970 bis 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Paris, von 1984 bis 1993 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte und historische Hilfswissenschaften in Kiel und leitete von 1993 bis 2007 das Pariser Institut. Seit 2004 ist er Honorarprofessor in Kiel. Er arbeitet über Hof und Adel im späten Mittelalter, die Herzöge von Burgund, die Hanse in Westeuropa und den Deutschen Orden im 14. und 15. Jahrhundert. Die Académie Royale de Belgique in Brüssel, die Académie des Inscriptions et Belles-Lettres in Paris, die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften haben ihn zum Mitglied gewählt. Als korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie leitete er von 1990 bis 2011 bis zum Projektabschluss deren »Residenzen-Kommission« und war im Anschluss bis 2014 Vorsitzender, seitdem ist er stellvertretender Vorsitzender der Leitungskommission des Nachfolgeprojekts »Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Urbanität im integrativen und konkurrierenden Beziehungsgefüge von Herrschaft und Gemeinde«. Wichtigste Veröffentlichungen: Guy de Brimeu (1975); Die Preußenreisen des europäischen Adels I (1989), II (1995); Die Wahrheit der Historiker (2010); Die ritterlich-höfische Kultur des Mittelalters (32011); Aufsatzbände I-III (2002, 2007, 2012); Colleoni und Karl der Kühne (2014); zahlreiche Editionen und Sammelbände.

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