Zwischen Habsburg und Burgund

Der Oberrhein als europäische Landschaft im 15. Jahrhundert
Oberrheinische Studien, Band 21
Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V.
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Das 15. Jahrhundert wird heute nicht mehr nur als Zeit des Niedergangs verstanden. Es war zugleich ein Jahrhundert, in dem sich Merkmale der Neuzeit herausbildeten – gerade auch am Oberrhein. Mit den Konzilien von Basel und Konstanz wurde er zur europäischen Drehscheibe. Die habsburgische Burgundpolitik führte das Reich in neue europäische Machtkonstellationen. Der burgundische Hof beeindruckte als Maßstab für Repräsentation gerade am Oberrhein, die burgundische Expansion führte aber auch zu starken politischen Verwerfungen. Hier wird eine Landschaft in den Blick genommen, in der mehr reagiert als agiert wurde, die historisch gesehen nicht Motor, wohl aber Seismograph war.
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Auflage 1. Auflage 2003
Einband Leinenband mit Schutzumschlag
Ausstattung mit 16 Tafeln
Seitenzahl 304
Format 16,5 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-7821-9
VGP-Nr. 407821
Schlagwörter Burgund, Macht
Konrad Krimm (Hg.)

Prof. Dr. Konrad Krimm, geb. 1946, wirkte nach dem Studium von Geschichte und Germanistik in Heidelberg, Wien und Zürich als Archivar im Generallandesarchiv Karlsruhe, im Hauptstaatsarchiv Stuttgart und in der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. Er ist Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe und leitet seit 2000 die Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein.

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