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Ausgrabungen in der Kathedrale von St. Gallen 1963–1967, Bd. 2

Studien zu den frühmittelalterlichen Skulpturen aus der ehemaligen Klosterkirche St. Gallen

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Erscheint am 27. Juli 2026.
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Inhalt

Die Skulpturen, gehoben bei den Ausgrabungen der Kathedrale St. Gallen von 1963–1967, stammen aus drei durch die Befunde festgelegten Zeithorizonten: – vor 720: ein Einzelstück, ausserordentlich in Form und Dekor – um 760 (Kirche Maria/Gallus II): ein Ensemble mit besonderen Werkstücken – Zeit von Abt Gozbert (816–837): Fragmente von liturgischem Mobiliar, vor allem aber 15 Kapitelle und Kämpfer ungewöhnlicher Grösse und Form, die im Mönchschor der Klosterkirche standen; diese erbaute Abt Gozbert gegen 835 in monumentalem Ausmass.

Weit ausgreifende Studien erhellen die Genese des eigenwilligen Formenschatzes der Bauskulptur: Elemente unterschiedlicher Traditionen werden aufgenommen und zu etwas Eigenem gestaltet. Dank günstiger Konstellation bietet die St. Galler Skulptur die Möglichkeit für Stilanalysen, in denen stratigraphisch datierte Objekte aus der 2. Hälfte des 8. Jh. und dem 2. Viertel des 9. Jh. mit ähnlichen Motiven einander gegenübergestellt werden. Derartige Fälle sind selten.

Drei Abhandlungen widmen sich den Schilfblattkapitellen (Ulf Schulte-Umberg), technischen Aspekten der Gozbert’schen Kapitelle (Peter Völkle) und der Frage nach deren Fassung (Patrick Cassitti/Rufino Emmenegger).

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Auflage 1. Auflage 2026
Einband Hardcover
Ausstattung Mit zahlreichen, teilweise farbigen Abbildungen
Seitenzahl 248
Format 23 x 31,5 cm
ISBN/EAN 978-3-7995-2170-3
VGP-Nr. 402170
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