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»Parkinson gibt mir mehr, als es mir nimmt«, sagt der Journalist Henk Blanken. Stundenlang im Garten sitzen und die Wolken am Himmel beobachten zum Beispiel, dafür hatte er vor der Diagnose keine Zeit. Als viel beachteter Journalist stand er immer unter Strom. Jetzt stolpert er, zittert, hat seine Bewegungen nicht mehr unter Kontrolle, wird vergesslich. Das zwingt zur Langsamkeit. Als er von der Diagnose erfährt, ist seine erste Reaktion: »Das ist aber eine gute Geschichte.«

Diese, seine Geschichte hat er meisterhaft aufgeschrieben. Selten hat ein Parkinsonkranker so packend seine eigene Erkrankung protokolliert. Es geht um das Annehmen des körperlichen und – noch beängstigender – des geistigen Verfalls, aber auch um die Frage, wie lange ein Leben lebenswert ist.
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Auflage 1. Auflage 2017
Einband Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband
Seitenzahl 240
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-8436-0850-3
VGP-Nr. 010850
Schlagwörter Biografie, Erfahrungsbericht, Krankheit
  • DE VOLKSKRANT
    » … liest sich wie ein Film. Henk Blanken führt den Leser durch seine Geschichte, plastisch, assoziativ, in atemberaubenden Szenen.«

    DAGBLAD VAN HET NOORDEN
    »Ein meisterhafter Geschichtenerzähler.«

    MARK KRAMER, GRÜNDER DER NIEMAN CONFERENCE FÜR ERZÄHLENDE JOURNALISTIK
    »Seine Geschichten sind mehr als gut, sie sind selbst eine Erfahrung.«
Henk Blanken

Henk Blanken hat als Journalist für die führenden Zeitungen in den Niederlanden, u.a. für de Volkskrant, gearbeitet. Er wurde mit zahlreichen wichtigen Journalistenpreisen ausgezeichnet und hat ein Standardwerk über narrativen Journalismus ver - fasst. 2011 erhielt er mit 51 Jahren die Diagnose Parkinson. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Groningen, Niederlande.

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  • HÖRFUNK-REZENSION


    Beate Beheim-Schwarzbach
    Bayern2 - Notizbuch - 11.04.2017