Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament EKK
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Der Brief an die Kolosser trägt zwar den Absender des Paulus, doch ist es umstritten, ob diese neutestamentlilche Schrift tatsächlich aus der Feder des Apostels stammt oder ob sie einem seiner Schüler zugeschrieben werden muss. Von speziellem Interesse ist der Brief wegen seines besonderen Christusbildes: Danach ist Christus der Herr der gesamten Welt. Der Brief verurteilt eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die den Glauben als völlige Absage an die Welt versteht und das Heil in einer reinen Konzentration auf das Innere und das Jenseitige sucht. Andererseits nimmt er das Anliegen einer Gemeinde auf, die in einer brüchig gewordenen Welt lebt und sich fragt, wo denn Zuversicht und Hoffnung zu finden seien. Der Gemeinde wird hier gesagt, dass in Chriustus eine neue Welt angebrochen ist, in der auch trennende Unterschiede verschwinden dürfen.

Dem Anliegen des Evangelisch-Katholischen Kommentars gemäß erarbeitet Eduard Schweizer durch eine fundierte Exegese, mit zahlreichen Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, die Bedeutung dieses Briefes für die heutige Verkündigung. Dabei weist er auch auf jene Aussagen hin, die den Brief als für das ökumenische Gespräch relevant erscheinen lassen.
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Auflage 1. Auflage 1994
Einband Paperback
Seitenzahl 232
Format 16,4 x 23,9 cm
ISBN/EAN 978-3-545-23102-3
VGP-Nr. 123102
Thomas Söding (Hg.)

Dr. Thomas Söding, geb. 1956, ist Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Berater der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Ulrich Luz (Hg.)

Ulrich Luz, Dr. theol. (1938-2019), war von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2003 Professor für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bern.

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