Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament EKK
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Der erste Thessalonicher-Brief gilt als der älteste uns erhaltene Paulus-Brief und ist damit das älteste Buch des ganzen Neuen Testaments. Er dürfte in den Jahren 50/51 geschrieben worden sein. Diese Datierung wird im vorliegenden Kommentar bestätigt.

Von daher bekommen die Aussagen des ersten Thessalonicher-Briefes eine besondere Bedeutung, geben sie doch die Erfahrungen und Nöte der allerersten christlichen Gemeinde wieder. Traugott Holtz weist diese Schrift als einen in sich geschlossenen Paulus-Brief nach. Er interpretiert ihn konsequent aus den Grundgedanken paulinischer Theologie, die sich hier bestätigt finden. Auch der geistesgeschichtliche Hintergrund frühjüdischer Theologie und Frömmigkeit wird sichtbar gemacht.

Ein zentrales Thema des Briefes ist die »Danksagung«, die Paulus als ein wesentliches Element der christlichen Gemeinde betrachtet: Der Dank an Gott für sein Heilswerk in Christus beinhaltet nicht nur Erinnerung an Vergangenes, sondern schließt die Aufforderung ein, diesem ergangenen Heil in der Gegenwart und Zukunft Raum und Wirkung zu verleihen. So wird dieser Brief ein wichtiges Dokument urchristlicher Verkündigung im Hinblick auf das Selbstverständnis christlicher Gemeinde in der Gegenwart.

Wie bei den anderen EKK-Bänden wird auch hier die Wirkungsgeschichte dieses Briefes aufgezeigt. Nach etwa 60 Jahren erscheint mit diesem Band im deutschen Sprachraum zum ersten Mal wieder ein größerer Kommentar zum ersten Thessalonicher-Brief, der all die neueren Forschungsergebnisse mit einbezieht.
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Auflage 1. Auflage 1994
Einband Paperback
Seitenzahl 292
Format 16,7 x 24 cm
ISBN/EAN 978-3-545-23110-8
VGP-Nr. 123110
Ulrich Luz (Hg.)

Ulrich Luz, Dr. theol. (1938-2019), war von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2003 Professor für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Joachim Gnilka (Hg.)

Joachim Gnilka, Dr. theol. (1928-2018), war seit 1962 Professor für Neutestamentliche Exegese in Münster/Westfalen, von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1997 Professor für Neutestamentliche Exegese und Biblische Hermeneutik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1973 bis 1988 war er Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission und von 1986 bis 1997 Mitglied der Internationale Theologenkommission.

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