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Zwischen Tradition und Innovation
Herausgegeben von Philippe Depreux, Stefan Esders, Steffen Patzold und Helmut Reimitz
Lange Zeit herrschte die Vorstellung vor, dass frühmittelalterliche Schreiber für die Formulierung von Urkunden auf stereotype Formulierungen zurückgriffen, die sie Mustertexten aus Formelsammlungen entnommen hätten. Aber orientierten sich die Schreiber wirklich an derartigen Vorlagen?
Unter Verwendung neuer digitaler Methoden der Urkundenforschung wird am Beispiel der frühmittelalterlichen Privaturkunden Alemanniens und Bayerns freigelegt, welche Techniken die Schreiber bei der Formulierung von Privaturkunden tatsächlich anwandten; es wird gezeigt, dass die Schreiber frühmittelalterlicher Urkunden für die Formulierung der Texte über umfangreiche Freiheiten verfügten. Das frühmittelalterliche Privaturkundenwesen Alemanniens und Bayerns war somit entgegen früherer Vorstellungen der Forschung nicht durch Gleichförmigkeit, sondern ein hohes Maß an Heterogenität geprägt.
| Auflage | 1. Auflage 2025 |
|---|---|
| Einband | Hardcover |
| Ausstattung | 6 s/w Grafiken |
| Seitenzahl | 372 |
| Format | 17 x 24 cm |
| ISBN/EAN | 978-3-7995-2808-5 |
| VGP-Nr. | 402808 |
