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Menschen sind frei. Sie müssen Entscheidungen treffen und handeln. Das geht nicht ohne Risiken, Scheitern oder Schuld. Menschen erfahren Ansprüche, denen sie kaum genügen können. Doch sind es gerade die tragischen Momente, die den Raum der Transzendenz eröffnen können.
Holger Zaborowski verfolgt im Gespräch mit klassischen und zeitgenössischen Schriftstellern wie Paul Claudel, Fjodor Dostojewski, Friedrich Dürrenmatt, Wolfgang Herrndorf, Andreas Maier, Harry Mulisch und Ralf Rothmann die Dimensionen menschlicher Freiheit: ihre Größe und ihre Abgründe, die Sehnsucht nach Glück, die Herausforderungen von Leid und Mitleid sowie die Verantwortung für andere und die Grenze des Todes.
Ergänzt werden diese literarisch-philosophischen Erkundungen durch ein Gespräch mit Martin Mosebach über die Kunst des Schreibens.
»bref. Das Magazin der Reformierten«, #5/2017, Andrea Aebi »Holger Zaborowski lotet in seinem Buch die großen Themen des Menschseins aus. Allerdings tut er dies nicht abstrakt, sondern ganz anschaulich: mittels Romanfiguren zeitgenössischer und klassischer Autoren.«
Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski ist Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Zuvor war er Professor für Geschichte der Philosophie und Philosophische Ethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar sowie deren Rektor. Er ist Mitglied der European Academy of Sciences and Arts und Vorsitzender des Kuratoriums der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung.