Wie hat Jesus Eucharistie gewollt?

Ein Blick zurück nach vorn

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Jesus hat beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern eher an das Leben als an den Tod gedacht. Für ihn stand das Mahl, das gemeinsame Essen, im Mittelpunkt – nicht ein Sühneopfer. Entsprechend haben sich in der Frühzeit des Christentums Menschen zu Mahlfeiern getroffen, in denen sie die Gegenwart des Auferstandenen erfuhren.

Diese Feiern hatten unterschiedliche Formen und waren doch in Einheit verbunden. Gastgeber der Eucharistiefeiern war und ist der auferstandene Jesus, über den keine Institution die alleinige Macht beanspruchen kann. Der Blick in die Bibel zeigt: Über die Rolle von Frauen bei der Eucharistie und über die Möglichkeit ökumenischer Mahlfeiern ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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Auflage 2. Auflage 2021
Einband Hardcover
Seitenzahl 128
Format 12 x 19 cm
ISBN/EAN 978-3-8436-1302-6
VGP-Nr. 011302
Schlagwörter Jesus Christus, Kirchenreform, Kommunion, Liturgie, Ökumene
  • Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig SJ im Gespräch mit Moritz Findeisen (www.katholisch.de)
    »Ich glaube, dass es für die Einheit der Christen ein wichtiges Moment wäre, wenn wir gemeinsam das Mahl feiern könnten. Das würde uns auch in den politisch und ökologisch bedrängenden Situationen, die eben immer schon in der Eucharistie mitangeklungen sind, eine größere Überzeugungskraft geben. Wenn das Mahl als Verbindendes und nicht als Trennendes wahrgenommen würde, hätte der gesellschaftliche Einsatz der Konfessionen weltweit ein viel größeres Gewicht.«
Ansgar Wucherpfennig

Dr. Ansgar Wucherpfennig SJ ist seit 2008 Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main; 2014–2020 war er Rektor der Hochschule. Er engagiert sich u. a. für eine neue Sexualmoral und für Gewaltenteilung in der Kirche, für die Freiwilligkeit des Zölibats sowie für die Zulassung von Frauen zum Priesteramt.

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  • REZENSION
    »Ich glaube, dass es für die Einheit der Christen ein wichtiges Moment wäre, wenn wir gemeinsam das Mahl feiern könnten. Das würde uns auch in den politisch und ökologisch bedrängenden Situationen, die eben immer schon in der Eucharistie mitangeklungen sind, eine größere Überzeugungskraft geben. Wenn das Mahl als Verbindendes und nicht als Trennendes wahrgenommen würde, hätte der gesellschaftliche Einsatz der Konfessionen weltweit ein viel größeres Gewicht.«

    Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig SJ im Gespräch mit Moritz Findeisen (www.katholisch.de)
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