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Während des westfälischen Friedenskongresses (1643-1648) verzögerten sich die Verhandlungen immer wieder aufgrund von Zeremonialstreitigkeiten. Waren diese Auseinandersetzungen nur Ausdruck barocker Eitelkeiten?
Die vorliegende Studie untersucht unterschiedliche Interpretationen der Rangstreitigkeiten und zeigt, wie sich im Spannungsfeld von fürstlicher Repräsentations- und adliger Statuspolitik das frühneuzeitliche Kongresszeremoniell formierte.
Niels F. May studierte Geschichte, Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaft in Bonn, Perugia und Paris. Er promovierte in einem deutsch-französischen cotutelle-Verfahren an den Universitäten Paris-Sorbonne und Münster. Gegenwärtig ist Niels F. May Postdoktorand am Deutsch-Französischen Institut für Geschichts- und Sozialwissenschaften (IFRA).