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Der renommierte Neutestamentler Ulrich Wilckens setzt sich ausführlich mit den wirkungsgeschichtlichen Aspekten des Römerbriefs auseinander sowie mit der Stellung der paulinischen Rechtfertigungslehre im Zusammenhang alttestamentlichjüdischer Glaubensüberlieferung. Dem Römerbrief und dessen Auslegung kommt eine besondere Bedeutung im Blick auf das ökumenischen Gespräch zwischen der evangelischen und katholischen Theologie zu.
Ulrich Wilckens, Dr. theol. (1928-2021), war 1958-1960 Dozent für Neues Testament in Marburg, 1960-1968 Professor für Neues Testament in Berlin und 1968-1981 in Hamburg. 1981-1991 war er Bischof des Sprengels Holstein-Lübeck in der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Im Patmos Verlag erschien von ihm im Rahmen des Evangelisch-Katholischen Kommentars zum Neuen Testament, zu dessen Herausgeberkreis er lange Jahre gehörte, seine Kommentierung des Römerbriefs des Paulus.