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Was geschieht, wenn jemand ins Hospiz umzieht, um dort zu sterben? Maria Hagenschneider erzählt davon, wie sie mit ihrem sterbenskranken Mann überraschend lange zehn Wochen in einem stationären Hospiz gelebt hat – mit allen Höhen und Tiefen, mit den Herausforderungen und Chancen für sie als Einzelne und als Paar.
»Tage voller Leben« gewährt Einblicke in das Leben im Hospiz und in die Erlebnisse und Gespräche dieses Paares. Die Autorin erzählt in Rückblenden und Reflexionen vom Abschiednehmen, vom Auskosten jeder schmerzfreien Stunde, von überraschend neuen Erfahrungen, die bis zum letzten Atemzug möglich sind. Auch die Sorge um die Angehörigen klingt an: die jeweiligen Grenzen zu achten und in der emotional so anstrengenden Zeit nicht zu überfordern.
»Braunschweiger Journal« Juni/Juli 2017, Anne-Margret Rietz »... ein authentisches und sehr berührendes Buch, das Menschen in ähnlicher Situation ermutigen kann, den Schritt zum Sterben in einem Hospiz zu gehen, sowohl die Todkranken als auch die Begleitenden.«
Maria Hagenschneider arbeitete bis zur Eheschließung mit Klaus Hagenschneider als Religionspädagogin in Kirchengemeinden und Schulen. Die Erzieherin und Heilpädagogin war u.a. Leiterin einer Frühförderstelle und Dozentin für Interkulturelle Kompetenzen. Sie lebt in Hamm.