Vorschau

Gegen falsche Alternativen

Warum dem christlichen Glauben nichts Menschliches fremd ist

  28,00 €
Inkl. 7% MwSt., exkl. Versandkosten
Nicht auf Lager
Erscheint im Frühjahr 2021.
Zur Vorbestellung des Produkts wenden Sie sich bitte direkt an unseren Kundenservice oder an Ihre Buchhandlung.

Polarisierungen beherrschen zunehmend gesellschaftliche, kirchliche und theologische Diskurse. Sie arbeiten mit ausgrenzenden Alternativen, um die Optionen der »anderen« Seite unmöglich zu machen und Entschiedenheit zu mobilisieren: Aufweichung der Lehre – stures Festhalten an Überholtem; Moralisierung des Evangeliums – Infragestellung der Schöpfungsordnung; Auflösung des Christlichen in politische Optionen – Rückzug ins sakrale Ghetto. Hinter dem Arbeiten mit falschen Alternativen verschwindet die Herausforderung, sich auf die tiefen Ambivalenzen des Menschseins einzulassen.

Jürgen Werbick kommt in seinem neuen Buch dieser Strategie in kirchlichen und theologischen Auseinandersetzungen auf die Spur und entgegentreten. Er entwirft eine Theologie, die sich neugierig auf die Ambivalenzen des Menschlich-Allzumenschlichen einlässt. Sie rettet sich nicht in eine überlegene Beurteiler-Position, sondern will herausfinden, wie sich ihr Reden vom Menschsein, von Gnade, Erlösung und Freiheit, von menschlicher Lust und Erfüllung, von Scheitern und Sünde, von einem Gott, der die Menschen nicht verloren gibt, in den gegenwärtigen Krisen-Erfahrungen verändert und erneuert.

Mehr Informationen
Auflage 1. Auflage 2021
Einband Hardcover
Seitenzahl ca. 288
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-7867-3258-7
VGP-Nr. 303258
Jürgen Werbick

Jürgen Werbick, Dr. theol., ist emeritierter Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Münster. Aufgabe seines Faches ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich der Glaube vor der Vernunft verantworten lässt und wie man überhaupt etwas über Gott aussagen kann. Dazu und zu verwandten Themen hat er vielfach publiziert.

Presseinformation drucken