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Modern aus Tradition: 250 Jahre liberales Judentum


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Erscheint im Mai 2021.
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Vor 250 Jahren öffnete sich für das Judentum in deutschen Landen das Tor zur Gesamtgesellschaft. Moses Mendelssohn ergriff die Chance der Aufklärung. Es galt sich neu zu orientieren: Wie der Tradition treu bleiben und doch offen sein für die Moderne? Das 19. und 20. Jahrhundert waren geprägt von einem zähen Ringen um die jüdische Identität im christlichen Staat. Persönlichkeiten wie Israel Jacobson, Abraham Geiger, Leo Baeck und Regina Jonas sind Wegmarken eines liberalen Judentums, das sich aus Deutschland weltweit zur größten jüdischen Strömung entwickelte. Heute sind es in Deutschland vor allem das Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam, gut dreißig jüdische Gemeinden der Union Progressiver Juden, aber auch Einheitsgemeinden, die dieses liberale Erbe in aktuelle Bezüge setzen.

Das Buch führt in Text und Bild anschaulich vor Augen, wie vielfältig sich das liberale Judentum nach der Schoa hierzulande zeigt: egalitär, zeitgemäß und offen für den Dialog. Es schildert damit einen wichtigen Teil von 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland. Modern aus Tradition.

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Auflage 1. Auflage 2021
Einband Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband
Ausstattung Vierfarbig, mit zahlreichen Abbildungen
Seitenzahl ca. 200
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-8436-1069-8
VGP-Nr. 011069
Schlagwörter Gesellschaft, Interreligiöses, Judentum, Kulturgeschichte
Walter Homolka

Dr. Walter Homolka, Rabbiner, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Geschäftsführer des Zacharias Frankel College, ist Professor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit und Geschäftsführender Direktor der School of Jewish Theology der Universität Potsdam. Er ist Vizepräsident der European Union for Progressive Judaism und Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Heinz-Peter Katlewski

Heinz-Peter Katlewski, ist Journalist und Autor mit dem Schwerpunkt Religion, zehn Jahre lang freier redaktioneller Mitarbeiter der »Zukunft«, des Informationsblatts des Zentralrats der Juden in Deutschland. Fachbeiträge im »Handbuch der Religionen« und im »Jüdischen Echo«, Wien.

Hartmut Bomhoff

Hartmut Bomhoff, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der School of Jewish Theology der Universität Potsdam und verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit des Abraham Geiger Kollegs. Zahlreiche Veröffentlichungen zur jüdischen Religion, Geschichte und Kultur.

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