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Christentum, Antisemitismus und Schoah

Warum der christliche Glaube sich ändern muss

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Erscheint am 19. September 2022.
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Die Gründe für die Gleichgültigkeit christlich geprägter Gesellschaften gegenüber der Judenverfolgung unter den Nazis reichen zurück bis zu den Anfängen des Christentums.

Andreas Benk beleuchtet die Geschichte christlicher Judenfeindlichkeit, die rassistischem Antisemitismus den Boden bereitete, und zeigt auf, wie die Exklusivität, die das Christentum von Beginn an für sich beanspruchte, sich bald nicht nur gegen das Judentum richtete, sondern Markenkern christlichen Glaubens blieb: Opfer kirchlicher, insbesondere römisch-katholischer Absolutheitsansprüche wurden im Verlauf der Geschichte Andersgläubige, sogenannte »Ketzer«, indigene Völker sowie Frauen, Homosexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und überhaupt als »anders« bewertete Menschen. Bis heute hat sich die römisch-katholische Kirche als Kirche nicht zu ihrer Schuld bekannt.

Vor diesem Hintergund entwickelt Benk klare Thesen zu einer undogmatischen Theologie, die kirchliches Versagen anerkennt, auf Exklusivitätsansprüche verzichtet und sich neu an der Botschaft Jesu orientiert.

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Auflage 1. Auflage 2022
Einband Hardcover
Seitenzahl ca. 256
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-7867-3319-5
VGP-Nr. 303319
Schlagwörter Bibel, Christentum, Glaube, Judentum, Judenverfolgung, Kirche, Konzil
Andreas Benk

Andreas Benk, Dr. theol., ist Professor für Katholische Theologie/ Religionspädagogik am Ökumenischen Institut für Theologie und Religionspädagogik der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

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