Scham – die tabuisierte Emotion


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»Als mein Chef mich vor der kompletten Belegschaft kritisierte, hätte ich vor Scham im Erdboden versinken können!« »Ich geh nicht mehr zum Schwimmen! Die anderen Kinder hänseln mich, ich wäre so dick!« Scham ist eine Emotion, die jeder kennt und die Menschen im Innersten verletzt und bedroht. Aus diesem Grund wird selten über sie gesprochen. Dabei hat Scham viele Gesichter: Selbst so extreme Taten wie sogenannte »Ehrenmorde« und Selbstmordattentate beruhen auf dem Mechanismus von Scham und Schamabwehr.

Der Sozialwissenschaftler Stephan Marks beschreibt, wie Scham entsteht, welche Auswirkungen sie hat und wie wir konstruktiv mit dieser tabuisierten Emotion umgehen können. Ein Buch, das eindrucksvoll zeigt: Viele zwischenmenschliche Konflikte können vor dem Hintergrund des Scham-Themas verstanden und gelöst werden.
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Auflage 8. Auflage 2020
Einband Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenzahl 232
Format 14 x 22 cm
ISBN/EAN 978-3-8436-0052-1
Alte ISBN 978-3-491-42103-5
VGP-Nr. 010052
Schlagwörter Emotionen
  • emotion, Februar 2008
    »In gut lesbarer Form liefert Stephan Marks hier einen Überblick über die Ursachen von Scham - und erklärt, warum wir sie in einem ersten Reflex immer zu unterdrücken versuchen. [...] Für alle, die finden, dass sie sich unverhältnismäßig oft schämen.«
Stephan Marks

Stephan Marks, Sozialwissenschaftler und Supervisor, leitet seit vielen Jahren Fortbildungen für Berufstätige in pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern zum Thema Scham und Menschenwürde. Zahlreiche Veröffentlichungen, bei Patmos zuletzt: »Scham. Die tabuisierte Emotion, 6. Auflage 2016«, sowie »Warum folgten sie Hitler? Die Psychologie des Nationalsozialismus, 4. Auflage 2017«.

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